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Primo-Cup 2016

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Mit 3 Top Ten Ergebnissen ist die Deutsche Flotte gestern zufrieden von der Côte d’Azur zurückgekehrt. Bei 45 gestarteten Schiffen aus 7 Nationen ein sehr gutes Ergebnis…
Insgesamt waren 11 Deutsche Teams angereist um den 32. Primo-Cup zu bestreiten.
Die Anreise am Mittwoch und Donnerstag gestaltete sich für die Teams problemlos und Monaco empfing uns mit herrlichem Sonnenschein und einer leichten Briese, also beste Voraussetzungen ein angenehmes Regattawochenende zu verbringen.
An nächsten Tag dann völlig andere Bedingungen, viel Regen aber dafür auch kein Wind und die Vorhersage versprach nichts Gutes für den weiteren Verlauf. Ein paar Teams versuchten am Vormittag noch mit einigen Trainingsschlägen den Widrigkeiten zu trotzen, es bauten sich aber keine stabilen Bedingungen auf, sodass die Flotte nicht auf die Bahn geschickt wurde und der Tag dann leider ohne einen einzigen Startversuch beendet werden musste.
Am 2. Wettfahrttag dann deutlich bessere Bedingungen mit Sonne und anfänglich segelbarem Wind. Nach einem Frühstart mit allgemeinem Rückruf und anschließendem Start unter Black Flack konnte dann das erste Rennen gestartet werden, leider kamen 2 Teams mit einem BFD nicht in die Wertung.
Gut erwischen hingegen die Teams Xenophon, GRÜN und Jukebox den Start und konnten sich so recht weit vorn einreihen und rundeten in der Führungsgruppe liegend die erste Bahnmarke.
Bei zunehmendem Wind verteidigten sie ihre Positionen und konnten so mit den Plätzen 4, 5 und 7 ins Ziel einlaufen.
Der zweite Start an diesem Tag begann wieder mit einem Frühstart und resultierendem Allgemeinen. Der Neustart unter Black Flag wurde dann zum Verhängnis für 12 Teams die sich dann den nächsten Start leider von Außerhalb anschauen mussten. Der bis dahin auf etwa 20 kn angestiegene Wind legte im Verlauf der Wettfahrt nochmals deutlich zu und brachte zusammen mit einer aufkommenden Welle von bis zu 3 Metern Bedingungen in die Bucht von Monaco, die zum Abbruch der Wettfahrt führten.
Das hieß jedoch auch, dass die 12 Teams das nächste Rennen pausieren müssen!
Die Pasta Party am Abend beim YCM sollte dann ein wenig versöhnlich stimmen und die Teams hofften auf einen finalen Segeltag mit möglichst vielen Läufen.
Sonntag, letzter Regattatag, Vorhersage Wind aus O bis NO über S auf W drehend und zurück bei 3-6 kn und einer alten Welle bis 1,5m, nicht wirklich optimal!
Wie die Vorhersage prophezeite bewegten sich im Takt der Winddreher lediglich die Tonnenleger, jedoch konnte kein Kurs endgültig aufgebaut werden, sodass nach 31/2 Stunden Warten und Schaukelei die Serie mit weiteren grauen Haaren für die Wettfahrtleitung und gestressten Mägen der Segler abgebrochen wurde.
Demnach waren die Ergebnisse des einzigen Rennens auch die Ergebnisse des Gesamtergebnis
Für viele Teams geht es dann in gut 2 ½ Wochen nochmals nach Monaco, um das Finale der Winterserie zu bestreiten.
Wir drücken die Daumen für einen würdigen Abschluss mit gute segelbaren Bedingungen und vielen Wettfahrten.

 

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