Senatspreis in Berlin

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Herbstfinale auf dem Wannsee

Am 8. & 9. Oktober findet der Senatspreis beim Berliner Yacht-Club statt und das dieses Jahr zum 50. mal!

Meldeliste

Meldung

Bereits am Freitag ab 18 Uhr wird es ein kleines BBQ zum Empfang geben, die ersten Wettfahrten dann am Samstag 11 Uhr. Nach den Tageswettfahrten erwartet uns ein Stegbier zur Überbrückung bis zum Buffet um 18 Uhr. Danach wird wieder DJ Monte Burns einheizen und uns auf den Finaltag einstimmen.

Also kommt nach Berlin und genießt einen goldenen Segel-Herbst!

Mistralwinde bei der J/70-Europameisterschaft

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Mistralwinde bei der J/70-Europameisterschaft 

 

Hyeres, Frankreich – 16. September 2022

Am vierten Tag der J/70-Europameisterschaft in Hyeres, Frankreich, wurden die Bedingungen sportlich, da der Wind auf 16-22 Knoten zunahm. Mit Böen bis zu 30 Knoten erlaubten nur eine einzige Wettfahrt am vorletzten Tag. Die Calypso von Jonathan Calascione (GBR) belegte in diesem Wettbewerb den vierten Platz und setzte sich mit insgesamt 41 Punkten an die Spitze der Rangliste. Calypso führt auch die One-Pro-Division an. Richard Witzels Rowdy (USA) fiel in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz zurück, hat aber nur zwei Punkte Rückstand. An dritter Stelle und derzeit in Führung bei den Amateuren liegend ist Ahmet Eker’s Eker Kaymak (TUR) mit 53 Punkten. Laura Grondins Dark Energy (USA) liegt mit 55 Punkten noch immer dicht dahinter auf dem vierten Platz. 

Das siebte Rennen wurde in Erwartung des bevorstehenden Mistrals auf 10:00 Uhr vorverlegt. Es gewann Tim Ryans Vamos (AUS), gefolgt von Alessandro Mollas Viva (ITA) und Ludovico Fassitelli’s Junda (MON). 

Von den insgesamt 88 Booten sind 41 reine Amateurboote und 19 Boote mit einem Profi dabei. Neunzehn Nationen sind am Start: AUS, BRA, DEN, ESP, EST, FRA, GBR, GER, IRL, ITA, MEX, MON, NED, NOR, POR, SUI, SWE, TUR, USA. 

Der Wettbewerb endet am Samstag. Fotos sind auf der Facebook-Seite der Internationalen J/70-Klasse verfügbar, und die vollständigen Ergebnisse finden Sie unter https://www.coych.org/en/regate/j70-european-championship/. 

Contact: Julie or Christopher Howell

E-mail: howell@j70office.com

J/70-Europameisterschaft Tag 3: Traumhaft!

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Hyeres/Frankreich – 15. September 2022

Spektakuläre Bedingungen ermöglichten drei Wettfahrten zur Halbzeit der J/70-Europameisterschaft in Hyeres/Frankreich. Der Wind begann am Morgen mit durchschnittlich 8 Knoten, ging dann aber in der zweiten Wettfahrt auf 17 Knoten hoch. Am Ende des Tages waren insgesamt 6 Wettfahrten absolviert, und die Wertung sieht wie folgt aus: Richard Witzels „Rowdy“ (USA) übernahm die Führung in der Gesamtwertung, mit 33 Punkten. Die bis dahin führende Amateur-Crew um Ahmet Eker mit „Eker Kaymak“ (TUR) liegt mit nur einem Punkt Rückstand auf dem zweiten Platz. Jonathan Calasciones „Calypso“ (GBR) erzielte an diesem Tag konstante Ergebnisse und liegt mit 37 Punkten auf dem dritten Platz und führt auch die One-Pro-Division an. Laura Grondin’s „Dark Energy“ (USA) ist ihnen dicht auf den Fersen und liegt derzeit auf dem vierten Platz.

Am Donnerstag war das Wetter nach einem bewölkten Mittwoch wieder sonnig und es herrschten auch wieder schwülwarme Temperaturen. In der ersten Wettfahrt des Tages lag Nick Phillips‘ „Chaotic“ (GBR) vor Enrique Freire Farias „Marnatura“ (ESP) und Tommaso de Bellis Viti’s „Five for Fighting 4.0“ (ITA). Witzel’s „Rowdy“ setzte sich in der zweiten Wettfahrt durch und hielt Thomas Studer’s „Jerry“ (SUI) und de Bellis Viti’s „Five for Fighting 4.0“ hinter sich. Als der Wind für das letzte Rennen des Tages auffrischte, setzte sich Calasciones „Calypso“ vor Jorge Martinez Doreste’s „Can Marles Car Solutions“ (ESP) und Craig Burlton’s „Spitfire“ (GBR) durch.

Von den insgesamt 88 Booten sind 41 reine Amateurboote und 19 Boote mit einem Profi dabei. Neunzehn Nationen sind am Start: AUS, BRA, DEN, ESP, EST, FRA, GBR, GER, IRL, ITA, MEX, MON, NED, NOR, POR, SUI, SWE, TUR, USA. 

Die Rennen dauern noch bis Samstag, den 17. September 2022. Spektakuläre Bilder sind auf der Facebook-Seite der Internationalen J/70-Klasse (https://www.facebook.com/J70Class/) verfügbar, und die vollständigen Ergebnisse findet Ihr unter

https://www.coych.org/en/regate/j70-european-championship/.

Contact: Julie or Christopher Howell

E-mail: howell@j70office.com

IDM in Zwenkau

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Die Wettfahrten laufen…

Internationale Deutsche Meisterschaft – international sind wir bereits, welcome teams from Danmark, Poland and The Netherlands – nun sollten aber auch die Meldezahlen einer IDM angepasst werden!

Hier der Link zur Meldung via manage2ail. https://ogy.de/faq6

Das Revier und der Hafen

Die Stellplätze für WoMo’s auf dem Gelände sind vorhanden, Ferienwohnungen können ebenfalls direkt am Hafen gebucht werden, die Infrastruktur lässt kaum Wünsche offen und auch das Segelrevier, der Zwenkauer See, südlich von Leipzig, ist bestens zu erreichen. Die topografischen Begebenheiten sind für ihre konstanten Windbedingungen bekannt.

Die Ausrichter vom Regattaclub Zwenkau ist erfahren in der Ausrichtung von Deutschen Meisterschaften und seit Jahren sehr in der J/70 Klasse engagiert – alles beste Voraussetzungen für eine tolle Meisterschaft.

NOR

 

Kieler Woche: Kaiserwetter auf der Förde

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Das BAT Sailing Team kämpft sich durch die Welle auf der Kieler Förde. © Sven Jürgensen

Wenn in Kiel die Sonne scheint und der Wind aus Ost weht, nennt man das Kaiserwetter. Bei der Kieler Woche kann man meist nur davon träumen. Die KiWo präsentiert sich normalerweise Ende Juni eher mit frostigen, regnerischen Bedingungen. Aber nach zwei Ausgaben mit beschränktem Spaß unter Corona-Beschränkungen hatte Kiel in diesem Jahr ein Einsehen mit den Fans unter denen sich immer mehr J/70-Segler finden.

Julian Ramm segelte mit seinen drei Frauen an Bord nur knapp am Podium vorbei. © Sven Jürgensen

Mit gut 40 Booten fand sich auf der Förde wie in den vorigen Jahren wieder eine imposante Flotte zusammen. Viele hoffen, die J auf Höhe des Kieler Leuchtturms auch mal bei ordentlich Wellengang ausfahren zu können. Dafür ist dieses Schiffchen gemacht. Diesmal stand die Klasse zwar nicht so sehr im Fokus der Aufmerksamkeit wie 2021, als die Olympia-Stars in Kiel fehlten. Deshalb blieb diesmal die Medienbahn vor Schilksee und auch der Stollerngrund verwehrt – die Anreise auf Bahn Foxtrott vor Wendtorf dauerte schon mal 1,5 Stunden – aber dafür herrschte eben Kaiserwetter!

Leichterer Wind am dritten Tag auf Bahn Foxtrott. © Sven Jürgensen

Genuss pur. Auch wenn an den ersten beiden Tagen die Thermik erst nach dem Zieldurchgang ihre volle Stärke erlangte. Endlich mal die Vorsegel beim Glitschen ausrollen, sich hinter dem Traveller zusammenkuscheln und einige mächtige Wellen abreiten. Die je drei Ostwind-Rennen an den ersten beiden Tagen waren von erster Güte.

Dabei wurde intensiv gekämpft. Insbesondere die drei dänischen Gäste-Crews sorgten für gesteigerte Qualität. Das mochte nicht für die Disziplin auf der Bahn gelten. Für einige Geschmäcker segelten zahlreiche Crews zu sehr mit dem Messer zwischen den Zähnen – sei es aus Unerfahrenheit oder mit Kalkül. Dabei ist die Eine-Drehung-Strafe gerade mit einer J/70 eigentlich schnell gemacht. Eine interne WhatsApp-Gruppe lief heiß, weil fehlendes Regel- und Unrechtsbewusstsein zu Tage trat. Es ist wohl das alte Problem einer neuen Klasse: Appelle helfen wenig. Am Protest führt kein Weg vorbei. Die Jury sprach schließlich vier Disqualifikationen nach Protesten aus.

Start des J/70 Feldes. © KiWo

Aber die Gemüter kühlten schnell ab. Was an kühlen Bädern in der Förde bei andauerndem Sommerwetter lag, aber auch an der stimmungsvollen Gin-Tonic-Grill-Party vom ersten Abend – Getränke finanziert vom Team des Blankeneser Segel-Clubs und dessen großzügigem neuen Sponsor- und am Stegbier (inkl. Brezel) – ausgegeben von der Klassenvereinigung nach dem zweiten Regattatag. Der dritte Renntag war dann von eher leichtem Wind geprägt. Und die letzten beiden Läufe fielen drehenden Winden und anhaltenden Flauten auf der Bahn Foxtrott zum Opfer.

Das BSC Team mit Tom Stry im Vordergrund gewohnt stark bei starkem Wind. © KiWo

Die ersten sechs Teams lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch um den Kieler-Woche-Sieg. Insbesondere Platz drei von Florian Spalteholz mit seinem Team war schließlich bemerkenswert. Der ex Tornado-Olympia-Vorschoter von 2008 hatte das Steuer von Niklas Ganssauge übernommen und leistete sich mit dem erfahrenen ehemaligen Beneteau 25 (Platu)-Team „Flexi“ keinen Platz schlechter als 6.

Die beiden deutschen Spitzenteams auf dem Podest. © KiWo

An der Spitze führten die beiden Willim-Brüder Rob Dean (17) und Taktiker Luke (23) das Team mit Carsten Kemmling und Daniel Labhart zum Erfolg. Dahinter legten die Dänen um den nationalen Meister-Skipper Bo Bøje Pedersen eine stabile Serie hin und erreichten Rang zwei. Sie haben Spaß an der deutschen Flotte gefunden und auch schon zur Deutschen Meisterschaft am Zwenkauer See gemeldet.

Ein Event, das wohl eine gößere Flotte verdient als sich bis jetzt angemeldet hat. Die Zwenkauer haben großen Enthusiasmus versprochen und das Revier soll höchsten Ansprüchen genügen, auch wenn es so (Foto) wohl nicht immer aussieht 😉. Es werden noch starke Teams aus dem Süden erwartet!

Die dänischen Meister mit Profi-Taktiker Joachim Aschenbrenner segeln auf Rang zwei. © KiWo

 

Rob Dean Willim (17) auf dem Vorschiff – Talent im Gelben Trikot. © KiWo

Zum zweiten Mal waren bei der Kieler Woche auch wieder zwei Crews aus dem Projekt gelebte Inklusion am Start und ihr Trainingsfleiß zeigte Wirklung. Das Bat Sailing Team um Skipper Marvin Hamm segelte phänomenal auf Platz 30. Die zweite Crew „Bat Sailing Team Helga“ freute sich auf Platz 38 über die erste erfolgreiche Teilnahme überhaupt.

 

 

Die beiden Crews aus dem BAT Sailing Projekt gaben eine starke Vorstellung. Sanni Beucke (2.v.r.u.) steht mit Rat und Tat zur Seite. © Sven Jürgensen

 

Das Party-„Zubehör“ für den ersten Abend. © D. Labhart

 

Die J/70 Flotte vertäut an der Mole in Schilksee. © D. Labhart

Ergebnisse Kieler Woche 2022 J/70